Geschichte

Die Stadt Altlandsberg verfügt bis 1990 über eine Stadtbibliothek, die sich im damaligen Kulturhaus befindet. Nach 1990 wird das Kulturhaus abgerissen und die Bibliothek aufgelöst. In einer Art Rettungsaktion übernimmt der Verein „Fraueninitiative e.V.“ aus Strausberg 1999 einen Teil der Bücher und macht sie im Haus der Generationen durch Ausleihe verfügbar.

Am 2. Mai 2001 findet in der oberen Etage des Hauses eine feierliche Neueröffnung der Bibliothek statt. 2002 fasst die Stadtverordnetenversammlung den Beschluss, den Bücherbestand von 3.500 Medien in kommunale Trägerschaft zu übernehmen. Damit hat Altlandsberg wieder eine Stadtbibliothek mit einem allerdings komplett veralteten Buchbestand.

Für die Anschaffung einer verwaltenden Bibliothekssoftware stellt 2004 die Stadt 1.400 € zur Verfügung. Zur Erhaltung und Unterstützung der Bibliothek gründet sich am 13. Dezember 2004 der „Förderverein Bibliothek Altlandsberg e.V.“ Im Juni 2005 wird in der Bibliothek im Haus der Generationen eingebrochen und ein Brand gelegt, der allerdings nur geringen Schaden einrichtet. Alle Bücher müssen aber in Kisten verpackt und eingelagert werden. Im Jubiläumsjahr 2005 stellt die Stadt Altlandsberg die obere Etage des rekonstruierten Gutshauses mit mehreren ausgestatteten Bibliotheksräumen und einem Veranstaltungsraum für die Stadtbibliothek und für die Arbeit des Fördervereins zur Verfügung. Am 5.9.2005 erfolgt der Umzug durch den Einsatz ehrenamtlicher Helfer. Am 20.10.2005 kann die Bibliothek mit einer von vielen Gästen und Offiziellen besuchten feierlichen Veranstaltung wieder eröffnet werden.

Der Förderverein schließt 2006 einen Vertrag mit der Stadt Altlandsberg, in dem der Verein sich zur zeitweiligen Betreibung der Bibliothek bereit erklärt.

In den kommenden Jahren stockt die Stadt die jährlichen Mittel stufenweise auf 7.400/Jahr auf. Die Bibliothek kann mehrfach über geförderte Maßnahmen mit einer Teilzeitkraft besetzt werden und beginnt sich zu entwickeln. 2006 wird ein Computerkabinett eingerichtet. 2010 entsteht im bisherigen Lesepodium ein digitales  Medienkabinett. Der Medienbestand wird modernisiert und wächst auf fast 10.000 Medien zum Jahresende 2011.

Durch den moderneren Medienbestand und zeitweilig bessere Arbeitskräftesituation wird auch der bereits 2005 mit der Stadtschule abgeschlossene Kooperationsvertrag zunehmend mit Leben erfüllt. Waren anfangs die Klasseneinführungen der Hauptinhalt, kommen Schritt für Schritt
- die Zusammenarbeit in den Projektwochen der Schule
- Knobel- und Rätselstände zum jährlichen Tag des Kindes
- Vorträge zum Tag der Sicherheit
- Lehrerbildungsvorträge
- Vorlesewettbewerbe
- Lesepatenschaften
- Ablegung des Bibliotheksführerscheins mit den 3. und 4. Klassen
- wachsende Themenarbeit mit den Hort- und Kita-Gruppen
hinzu.

Auch im Jahr 2012 besteht noch immer das Problem, dass die Stadt Altlandsberg sich außerstande sieht, die Bibliothek durch eine bei der Stadt angestellte Bibliothekskraft zu betreiben. Die Stadtverordnetenversammlung beschloss am 31.05.2012 die Bereitstellung der Mittel für die Cofinanzierung der geförderten Stelle "Arbeit für Brandenburg" für das Jahr 2012. 

Geschichte
Haus der Generationen

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